Hauptgerichte/Snacks

Veganes Sushi

Sushi als Veganer? Aber natürlich!

Seit einer halben Ewigkeit haben in meiner Speisekammer ein Päckchen Nori-Blätter und der eigenwillige Klebereis auf ihren Einsatz gewartet. Heute, an diesem elenden (verregneten) Herbsttag, durften sie diesen kühlen Ort endlich verlassen! 😉

Das Ergebnis meines ersten eigenen Sushi-Experiments kann sich denke ich ganz gut sehen lassen :). Lecker war es auf jeden Fall und ich bin überzeugt, dass es garantiert nicht lange bei diesem einen Versuch bleiben wird.

Veganes Sushi - groß

Solltet ihr euch selbst auch zum ersten Mal an diesen kleinen japanischen Köstlichkeiten versuchen, so lasst euch auf keinen Fall von der Arbeit abschrecken! Bei mir entstand immer der Eindruck, dass es wohl eine ziemlich schwierige und „fisselige“ Angelegenheit sein muss …

Ganz im Gegenteil! Eigentlich ist das Ganze furchtbar einfach und macht zudem noch richtig Spaß ;).

Natürlich könnt ihr die Röllchen mit allem füllen, wonach euch gerade der Sinn steht. Da meine Sushi-Aktion nun eher spontan war, hatte ich leider nicht besonders viele extravagante Zutaten zur Hand. Für einen ersten Testlauf war diese Mischung aber sicherlich keine schlechte Wahl … und so lange es schmeckt, ist ja schließlich alles erlaubt :).

Veganes Sushi - nah

Für 2 Personen:

  • 100 g Sushi-Reis
  • 250 ml Wasser
  • 2 Nori-Blätter
  • 1 kleine Karotte
  • 1/4 einer kleinen Avocado
  • 1 EL Sesam (in der Pfanne geröstet)
  • 1 EL Wasabi-Paste
  • Sojasoße und/oder Sriracha

Sushi-Reis kann eine kleine Diva sein. Achtet deshalb umbedingt auf die Packungsangaben :). Gebt das Wasser in einen kleinen Topf und bringt es zum Kochen. Wascht den Reis gründlich unter fließendem Wasser durch und gebt ihn anschließend in den Topf. Reduziert die Hitze und deckt das Ganze mit einem Deckel ab. Für etwa 10 Minuten köcheln lassen bis das gesamte Wasser aufgebraucht ist. Regelmäßig durchmischen damit nichts anbrennt!

Sobald euer Reis fertig ist, stellt ihn beiseite und lasst ihn für etwa 10 Minuten abkühlen.

In der Zwischenzeit könnt ihr bereits den Sesam anrösten, Möhre und Avocado sparsam schälen und in feine Streifen schneiden.

Legt nun eure Bambusmatte (es funktioniert sicherlich auch ohne … achtet einfach darauf, dass ihr die Rolle gleichmäßig wickelt!) auf ein ausreichend großes Küchenbrett und platziert vorsichtig euer erstes Nori-Blatt darauf. Nehmt die Hälfte des Klebereis und verteilt ihn gleichmäßig über die gesamte Fläche (lediglich an der oberen Kante lasst ihr ca. 1 – 1,5 cm frei). Belegt nun kurz oberhalb eurer unteren Kante den Reis mit den Möhren- und Avocadostreifen (sie dürfen ruhig etwas über die Rolle hinaus ragen). Tragt eine feine Spur Wasabi über die gesamte Länge auf und streut ein bisschen Sesam darüber.

Jetzt wird es spannend ;)! Beginnt das Ganze vorsichtig mithilfe eurer Bambusmatte zu einer festen Rolle einzudrehen und „schubbst“ sie immer wieder ein Stückchen weiter, bis ihr am Ende angekommen seid. Befeuchtet eure Fingerspitzen mit ein bisschen Wasser und streicht es über den freiliegenden Rest des Nori-Blatts (wie bei einem Briefumschlag!). Rollt die Rolle fertig und achtet darauf, dass keine ausgefransten Stellen zu sehen sind.

Platziert die Rolle auf einem Teller und wiederholt das Ganze mit der zweiten Rolle.

Anschließend lasst ihr sie für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen :).

Für den letzten Schritt benötigt ihr ein scharfes Messer … und wenn ich scharf sage, meine ich das auch ;)! Schneidet eure Rollen (vorsichtig und langsam!)  in etwa 1 -1,5 cm dicke Scheibchen und setzt diese auf eine schöne Platte. Serviert dazu je nach Belieben etwas Soja- und/oder Sriracha-Soße und dippt das Sushi hinein.

Ran an die Stäbchen! 🙂

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