Backwerk/Süßes

Zarte Mini-Lebkuchen

Sooooo, endlich gibt es auch bei mir mal ein Vorweihnachtliches Plätzchenrezept!

Lebkuchen sind für mich die ultimativen Weihnachtsleckereien! 🙂 Am liebsten sind mir dabei diese riesigen Nürnberger-Lebkuchen, die ja eigentlich eher an übergroße Unterteller erinnern als an niedliche Weihnachtsplätzchen ;).

Deshalb dachte ich mir, versuche ich mich dieses Jahr mal an einer kleineren Variante, die auch mal einen schnellen „Haps“ zwischendurch zulässt :). Herausgekommen sind dabei diese super soften und leckeren Mini-Lebkuchen, die ihr nach dem Backen am Besten noch für 1-2 Tage in einer Metalldose ziehen lasst. Danach sind sie herrlich zart und die ideale Begleitung zu einer Tasse heißem Weihnachtstee :).

Zarte Mini-Lebkuchen

Für 30 – 40 Stück:

  • 120 g feiner brauner Zucker
  • 1 Ei-Ersatz (1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)
  • 200 g Weizenmehl
  • 50 g Kokosmehl
  • 150 ml Sojasahne
  • 1 El Kakaopulver
  • 2 El Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Backpulver
  • Schale 1 unbehandelten Orange
  • Schale 1 unbehandelten Zitrone

zum Dekorieren:

  • 150 g vegane Schokoglasur
  • 4 El Puderzucker
  • ein paar Tropfen Zitronensaft
  • getrocknete Cranberries

Das Schöne an diesen Lebkuchen ist, dass ihr tatsächlich nur eine Schüssel und einen Rührlöffel benötigt ;).

Heizt euren Backofen auf 200° vor.

Nehmt eine große Rührschüssel zur Hand und vermischt eurer Sojamehl mit dem Wasser zu einem einheitlichen Ei-Ersatz. Gebt anschließend den Zucker, die Sahne, die Schale der Zitrone und die der Orange hinzu. Rührt das Ganze ordentlich durch (legt dazu am Besten noch eine schöne Weihnachts-CD ein ;)). Gebt nun den Kakao, das Lebkuchengewürz, die beiden Mehlsorten und das Backpulver zu den nassen Zutaten und hebt es gleichmäßig unter. Vermischt alles zu einem leicht klebrigen Teig und achtet darauf, dass sich keine Mehlklümpchen bilden!

Stellt euch nun ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereit. Formt mit leicht angefeuchteten Händen kleine Kugeln vonder größe einer Walnuss,drückt sie leicht flach und platziert sie mit ein bisschen Abstand auf eurem Blech. Wenn der Teig an euren Fingern kleben bleibt, einfach nochmals kurz die Hände befeuchten! 🙂

Anschließend schiebt ihr das Blech für ca. 15 Minuten in den Ofen. Nun könnt ihr es euch vor dem warmen Backofen gemütlich machen und den kleinen Lebkuchen beim Aufgehen zusehen ;).

Sobald sie fertig sind, nehmt ihr das Blech heraus und lasst die Plätzchen gut auskühlen.

Für die Schokovariante schmelzt ihr anschließend eure Glasur oder Kuvertüre und lasst jeweils ca. 1 TL der flüssigen Schokolade über euren Lebkuchen zerfließen.

Für die glasierte Version gebt ihr den Puderzucker in eine kleine Tasse und mischt vorsichtig ein paar Tropfen Zitronensaft hinzu. Gut verrühren und bis zur gewünschten Konsistenz weiter Saft hinzufügen. Anschließend pinselt ihr eure Lebkuchen damit ein und toppt die noch nassen Köpfchen mit einer halbierten Cranberry :).

Viel Spaß damit!

Tipp: Wer kein Kokosmehl zur Hand hat, der verwendet stattdessen einfach die gleiche Menge normales Mehl. Ich persönlich ersetzte immer gerne ein bisschen der benötigten Menge durch Kokosmehl, da es eine gesunde, kohlenhydratarme und ballastroffreiche Alternative zu gewöhnlichem Weizenmehl darstellt :).

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